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Als Kunsttherapeutin arbeite ich je nach Therapieziel und Problemstellung auch mit den unterschiedlichen und sich auch ergänzenden kunsttherapeutischen Methoden
Was versteht man unter Phronetik? Die Phronetik® ist eine international geschützte Bezeichnung für eine kunsttherapeutische Methode und deren theoretische Modelle. Der Begriff entstand aus dem griechischen Phronesis=Einsichtnahme. Sie bietet gezielte Möglichkeiten, Einsicht zu nehmen in den eigenen Lebensprozess, Ordnungsmöglichkeiten zur Einsicht in die Gestaltbildungsprozesse und eine besondere Weise der kunsttherapeutischen Begleitung. Der Klient/Patient erkennt sich im eigenen Bild! Die WSK (Wiener Schule für Kunsttherapie) ist als einziges Weiterbildungsinstitut in Österreich berechtigt, die Phronetik zu lehren. Was ist das progressive therapeutische Spiegelbild? Diese Methode bietet sich besonders für die Anwendung in der Gruppe an. Die Gruppe besteht dabei aus dem Therapeuten und dem einen oder mehreren Patienten. Im Gegensatz zur Phronetik bleibt das progressive kunsttherapeutische Spiegelbild rein auf der Ich-Ebene und in den Symbolen, die dann mit unterschiedlichen Materialien und vor allem Körperberührung und -kontakt mit der körperlichen Ebene verbunden werden. Der Therapeut bringt sich auch aktiv in den gestalterischen Prozess ein. Mit spiegeln ist der Umstand gemeint, dass der Patient sich selbst und seine Ängste, Konflikte, Wünsche in seinem Bild und in der Bildern der Gruppenmitglieder wie in einem Spiegel sieht und sich dabei im anderen wieder erkennen kann. Unbewusstes Material beim Einzelnen wird durch die von anderen eingebrachten Gefühle, Gedanken und Assoziationen zu den Bilder aktiviert. Besondere Erfolge des progressiven therapeutischen Spiegelbildes wurden bei schizophrenen Psychosen und Menschen mit Borderline-Störungen erreicht.
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